Der Zeitpunkt des Haarwechsels wird hauptsächlich durch die Dauer des Tageslichts und die Umgebungstemperatur beeinflusst und kann sechs bis sieben Wochen andauern. Bei älteren Hunden dauert die Phase in der Regel etwas länger als bei jüngeren Artgenossen. Je nach Felllänge sollte man seinen Hund in der Zeit des Fellwechsels mindestens zwei- bis viermal die Woche bürsten. Dasselbe gilt für Katzen, um die Anzahl der losen Haare und somit die Haarballenbildung und das Verstopfungsrisiko beim Putzen für die Katze zu reduzieren.
Die richtige Bürste macht den Unterschied
Eine regelmässige und angepasste Fellpflege ist in dieser Zeit besonders wichtig. Janine Cirini, Campaignerin Haustiere bei VIER PFOTEN Schweiz erklärt: «Nicht jede Bürste passt zu jedem Tier. Je nach Fellstruktur braucht es unterschiedliche Pflegeutensilien. Wer unsicher ist, sollte sich im Fachhandel beraten lassen. Beim Bürsten selbst empfiehlt es sich, stets in Wuchsrichtung vorzugehen. Vom Kopf über den Körper bis zu den Beinen. Für empfindliche Vierbeiner können sanfte Bürstenhandschuhe eine gute Alternative sein.»
Ein Irrglaube hält sich hartnäckig: Nicht alle Hunde durchlaufen einen klassischen Fellwechsel. Rassen wie Pudel, Havaneser oder Yorkshire Terrier haaren zwar weniger, benötigen dafür aber ganzjährig intensive Pflege. Ihr Fell wächst kontinuierlich weiter und kann ohne regelmässiges Bürsten oder Schneiden schnell verfilzen und die Bewegungsfreiheit einschränken.
Gerade bei Katzen mit längerem Fell kann der Fellwechsel von Juckreiz begleitet werden. Häufiges Kratzen und eine gewisse Müdigkeit sind keine Seltenheit. Sollte das Verhalten jedoch auffällig stark sein, ist es ratsam, tierärztlichen Rat einzuholen.
Nährstoffe für einen gesunden Haarstoffwechsel
Neben der äusserlichen Pflege spielt auch die Ernährung eine entscheidende Rolle. Janine Cirini ergänzt: «Während des Fellwechsels steigt der Bedarf an wichtigen Nährstoffen wie Eiweiss, Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders Zink, Vitamin A, B-Vitamine sowie ungesättigte Fettsäuren tragen zu einem gesunden Haarwachstum bei und können den Fellwechsel unterstützen.»
Medienkontakt:
Chantal Häberling, Kommunikation SchweizHinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber. Bildrechte: VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz
VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Grosskatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemässer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen.
Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Grossbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in elf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. In der Schweiz ist die Tierschutzstiftung ein Kooperationspartner vom Arosa Bärenland, dem ersten Bärenschutzzentrum, welches geretteten Bären aus schlechten Haltungsbedingungen ein artgemässes Zuhause gibt.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Wenn das Zuhause zur Fellzone wird...' auf Swiss-Press.com |
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