Nun ist Chinh nach seiner zweitägigen Reise wohlbehalten im BÄRENWALD Ninh Binh angekommen. Eine erfahrene Wildtierveterinärin hat ihn auf seiner Reise begleitet und sein Wohlbefinden überwacht. Chinh ist aktuell in einer 30-tägigen Quarantäne, um ihn und die anderen Bären vor möglichen Krankheitsausbrüchen zu schützen. Das erfahrene Team vor Ort wird Chinh mit veterinärmedizinischen Behandlungen, artgemässer Ernährung und abwechslungsreichen Beschäftigungen versorgen, damit er sich schnell im Schutzzentrum zuhause fühlt.
Chinh war vermutlich noch ein junger Bär, als er 2005 auf der Farm registriert wurde und einen Mikrochip erhielt. Seitdem lebte er in einem winzigen Käfig und konnte sein natürliches Verhalten nicht ausleben. «Chinh war bei seiner Rettung entspannt und hat Futter, zum Beispiel Bananen, von uns angenommen. Das jahrzehntelange Leben in einem Käfig hat tiefe Spuren an seinem Körper hinterlassen: Chinh hat durch das ständige Stehen auf Metallgittern eine schwere Verhornung an den Fusssohlen entwickelt, hat Haarausfall am Kopf durch stereotypes Verhalten, und abgebrochene Eckzähne. Die Symptome hängen möglicherweise mit dem Abzapfen von Gallensaft zusammen. Um eine genaue Diagnose zu erstellen, werden wir in unserer Klinik einen vollständigen Gesundheitscheck unter Narkose durchführen, einschliesslich einer Blutuntersuchung und Röntgenaufnahmen», sagt Lesley Halter-Gölkel, Tierärztin im BÄRENWALD Ninh Binh.
Die Zahl der Bärenfarmen in Vietnam sinkt, aber es bleibt viel zu tun
Seit 2005 ist die
legale Haltung von Bären in Vietnam nur möglich, wenn diese bei den Behörden registriert und mit
einem Mikrochip versehen sind. Das
«Viele Provinzen in Vietnam haben den Betrieb von Bärenfarmen und die schmerzhafte Gewinnung von Gallensaft von Bären eingestellt. Leider trifft das nicht auf alle zu: Hanoi bleibt als Hotspot für Bärenfarmen das Schlusslicht in Vietnam. Im April 2024 lebten noch immer 200 Bären unter schrecklichen Haltungsbedingungen auf 63 Farmen. VIER PFOTEN wird sich mit lokalen Partnern weiterhin für Bären in Gefangenschaft einsetzen, damit auch sie die Chance auf ein besseres Leben erhalten», sagt Magdalena Scherk-Trettin, Projektmanagerin für Wildtierrettungen bei VIER PFOTEN.
BÄRENWALD Ninh Binh: Ein artgemässes Zuhause für gerettete Bären
VIER PFOTEN arbeitet seit 2017 mit lokalen Partnern
zusammen, um so viele Bären wie möglich von ihrem traurigen Schicksal zu befreien. Mit dem
Medienkontakt:
Chantal Häberling, Kommunikation Schweiz
VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz
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Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Grosskatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemässer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen.
Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Grossbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in elf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. In der Schweiz ist die Tierschutzstiftung ein Kooperationspartner vom Arosa Bärenland, dem ersten Bärenschutzzentrum, welches geretteten Bären aus schlechten Haltungsbedingungen ein artgemässes Zuhause gibt.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Vietnam: VIER PFOTEN rettet den letzten Bären einer Bärenfarm in der Provinz Bin...' auf Swiss-Press.com |
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