Zwei Stämme der Vogelgrippe haben in den letzten Tagen das Südafrika heimgesucht: die hochpathogene Vogelgrippe (HPAI) H5 und HPAI H7. Dr. Richard Webby von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), erklärt, dass dieses Virus nicht statisch sei, sondern sich verändere. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus genetische Eigenschaften annimmt, die es ihm erlauben, sich mehr wie ein menschliches Virus zu verhalten.
Betroffen ist davon nicht nur Südafrika. Nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit hatten bis Ende 2022 bereits 67 Länder auf fünf Kontinenten Ausbrüche der hochpathogenen Vogelgrippe gemeldet. Auch die Schweiz ist davon nicht verschont geblieben. «Das ist ein klares Zeichen dafür, dass die Massentierhaltung verheerende Folgen für Tiere und Menschen gleichermassen hat, da solche Betriebe ein Reservoir für mutierende Viren sind, die sich ausbreiten. Unter den Zoonosen leiden nicht nur Wildvögel und sogenannte Nutztiere. Sie sind auch eine Gefahr für die menschliche Gesundheit», sagt Lauretta Eckhardt, Policy Officer bei VIER PFOTEN Schweiz.
Verhindern, dass Zoonosen entstehen
Die Vogelgrippe hat sich in den letzten zwei Jahren weltweit mit einer neuen Rekordrate ausgebreitet. Allein in Europa mussten rund 50 Millionen Vögel gekeult werden. Als wäre das nicht schon schlimm genug, drohen diese Ausbrüche sich zu einer Pandemie zu entwickeln. «Um dies zu verhindern, müssen wir vor allem an der Prävention arbeiten, also verhindern, dass Zoonosen überhaupt entstehen», erklärt Eckhardt. Wichtige Schritte dafür wären bessere Haltungsbedingungen für sogenannte Nutztiere sowie ein Verbot von Wildtiermärkten und Pelzfarmen. Diese Massnahmen sind Teil des ganzheitlichen One-Health- Ansatzes, der unter anderem die Haltungsweise von Tieren berücksichtigt, um die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, den Lebensunterhalt und die Wirtschaft zu begrenzen und zu verhindern, dass es zu Ausbrüchen kommt.
Wie wichtig der One-Health-Ansatz ist, hat man mittlerweile auch in Zürich erkannt. Dort ist gerade das europaweit erste One Health Institute an der Universität Zürich eröffnet worden, an dem Forscherinnen und Forscher der Veterinärmedizin, der Humanmedizin und der Naturwissenschaften ihre Kräfte gebündelt haben, um gemeinsam die Zusammenhänge zwischen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt zu erforschen. VIER PFOTEN begrüsst dies sehr und sieht eine grosse Chance darin, den Tierschutz stärker in die Diskussion über Zoonosen einzubringen
Hintergrund
Die vom One Health High Level Expert Panel entwickelte «One Health»-Definition der WHO besagt, dass «One Health, ein integrierter, vereinheitlichender Ansatz ist, der darauf abzielt, die Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen nachhaltig auszugleichen und zu optimieren.» Er erkennt an, dass «die Gesundheit von Menschen, Haus- und Wildtieren, Pflanzen und der weiteren Umwelt (einschliesslich der Ökosysteme) eng miteinander verbunden und voneinander abhängig sind.»
Fotos
Fotos dürfen kostenfrei verwendet werden. Sie dürfen nur für die Berichterstattung über diese Medienmitteilung genutzt werden. Für diese Berichterstattung wird eine einfache (nicht-ausschliessliche, nicht übertragbare) und nicht abtretbare Lizenz gewährt. Eine künftige Wiederverwendung der Fotos ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung von VIER PFOTEN gestattet.
Copyright siehe Metadaten
Es kommt österreichisches Recht ohne seine Verweisnormen zur Anwendung, Gerichtsstand ist Wien.
Medienkontakt:
Oliver Loga
Press Manager Schweiz
VIER PFOTEN Schweiz
Altstetterstrasse 124
8048 Zürich
Tel. +41 43 311 80 90
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichem Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heim-, Nutz- und Wildtiere – wie Bären, Grosskatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemässer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen.
Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Grossbritannien, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in elf Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. In der Schweiz ist die Tierschutzstiftung ein Kooperationspartner vom Arosa Bärenland, dem ersten Bärenschutzzentrum, welches geretteten Bären aus schlechten Haltungsbedingungen ein artgemässes Zuhause gibt.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
| VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz (Firmenporträt) | |
| Artikel '2,6 Millionen Vögel fallen in Südafrika der Vogelgrippe zum Opfer - VIER PFOTEN...' auf Swiss-Press.com |
Sarah Schütz wird Leiterin der Schweizerischen Fachstelle für Zuckerrübenbau (SFZ)
Schweizerische Fachstelle für Zuckerrübenbau, 10.03.2026Aktuelle Entwicklung der Strompreise und Herkunftsnachweise März 2026
AEW Energie AG, 10.03.2026HIAG erzielt Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2025
HIAG Immobilien Holding AG, 10.03.2026
19:32 Uhr
Postauto brennt lichterloh – mehrere verletzte Personen »
19:22 Uhr
Fakes mit Federer, Keller-Sutter und Co.: Facebook scheffelt ... »
19:22 Uhr
Sicherheitsmassnahmen – Riesiger Erdspalt wächst – Chippis VS ... »
18:41 Uhr
Volkswagen in der Krise: Weltweit bricht VW-Gewinn um 44 Prozent ... »
17:01 Uhr
Lindt & Sprüngli rechnet wegen dem Iran-Krieg mit zurückhaltenden ... »
10 Airlaid Tischsets 30x40 cm
CHF 2.95 statt 5.95
Coop
50 Servietten Glücksschwein 33x33 cm
CHF 2.45 statt 4.95
Coop
50 Servietten Sektgläser 33x33 cm
CHF 2.45 statt 4.95
Coop
A.Vogel Vitamin D3 mit Brennnessel 180 Tabletten
CHF 5.75 statt 11.50
Coop
Activia probiotischer Joghurt Cerealienmix 8x115g
CHF 5.20 statt 6.95
Coop
Activia probiotischer Joghurt Fruchtmix 8x115g
CHF 5.20 statt 6.95
Coop
Aktueller Jackpot: CHF 1'373'883